09 Oktober 2007

Der Fernsteinsee und die Österreicher

Am Wochenende vom 21. bis 23. September sind wir, wie letztes Mal angetönt, nach Österreich zum Fernsteinsee gefahren. Es war wahnsinnig schön, vorallem weil das Wetter brav mitgespielt hat.

Die Tauchgruppe geht hier regelmässig hin, da es ein super Erlebnis ist hier zu tauchen. Das Wasser ist sehr klar, und damit das so bleibt, sind nur beschränkt Taucher zugelassen. So darf nur tauchen, wer auch im Hotel übernachtet und somit dort angemeldet ist. Natürlich waren wir angemeldet und somit gings gleich am Freitag nachmittag los mit dem ersten Tauchgang. Es folgten insgesamt noch sieben weitere Tauchgänge im Fernsteinsee und im benachbarten Samarangersee. Und bei jedem einzelnen davon kamen die Taucher mit zwar erschöpften, aber strahlenden Gesichtern aus dem Wasser.
Auch der Aufenthalt an sich war toll, denn die Angestellten im Hotel waren sehr freundlich und traten der ihnen bereits bekannten Gruppe - manchmal auch dialektbedingt ungewollt - mit Humor entgegen. So werden wir wohl noch manchmal lachen, wenn wir daran denken, wie uns die Kellnerin gefragt hat, ob wirs auf die Zimmerrechnung haben wollen, oder ob wir "Keesch" zahlen... :-D

Auf jeden Fall war das Wochenende viel zu schnell vorbei und wir konnten uns nur mit dem Gedanken an das Wochenende vom 20./21. Oktober darüber hinwegtrösten, dass wir schon wieder nach Hause fahren mussten. An diesem Wochenende fahren wir nämlich zum nächsten Tauchausflug. Danach ist bisher nichts grösseres mehr geplant, aber wir werden sehen...

16 September 2007

Project AWARE

Letzte Woche hatte ich ja erzählt, dass wir am Sonntag abend noch in die Blinde Kuh gehen. Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Irgendwie hat man dauernd das Gefühl, dass sich die Augen irgendwann an die Dunkelheit gewöhnen und man irgendwelche Umrisse erkennen kann. Aber dem ist eben nicht so. Das einzige, was wir in diesem stockdunklen Restaurant erkennen konnten, war ein klitzekleiner Streifen, an dem die abgeklebten Fenster die Sonne nicht ganz aussperrten. Aber auch den konnten wir nur sehen, wenn wir nicht direkt draufschauten. Das hat ja damit zu tun - wenn ich mich recht erinnere -, dass man im Zentrum der Regenbogenhaut weniger hell-dunkel-Rezeptoren hat, als rundherum. Wenn man also ein schwaches Licht besser sehen möchte, muss man ein bisschen daneben ins Dunkel starren, und schon taucht der Lichtschimmer auf.
Leider hat uns das Essen nicht ganz so gut geschmeckt, aber da wir von einem Kollegen gehört haben, dass er bei allen drei Besuchen super gegessen hat, haben wir wohl einfach einen schlechten Tag des Kochs erwischt. Wir werden es irgendwann noch einmal versuchen. Dann schaue ich aber, dass meine Mutter auch mitkommen kann.

Gestern morgen waren wir an der Mettmenhaslisee- Putzete. Die Tauchgruppe des Stingray Divecenters organisierte diese Reinigungsaktion im Rahmen des International Cleanup Day des Project AWARE von PADI. Mein Freund und ein Kollege von ihm waren als Taucher dabei, und da ich auch gerne ein bisschen an die frische Luft wollte, begleitete ich ihn mit der Fotokamera. Der unter Naturschutz stehende See (der, wie ich gelesen habe, nur als See durchgeht, wenn man die kleinen umliegenden Seen im Riet dazuzählt) sieht zwar idyllisch aus, muss aber leider unter den hier einigermassen tief fliegenden Flugzeugen und der nahen Zuglinie ein bisschen leiden. Und wie wir im Laufe der Aktion gemerkt haben, muss er auch unter den Menschen leiden, die hier ihren Abfall loswerden. Nachttöpfe, alte Hausversicherungsnummern, Autopneus, Cola- und Bierflaschen, Flossen und Taucherbrillen, ein - wahrscheinlich ferngesteuertes - Spielzeugschiff, Frauenstrümpfe... Was die Taucher da nicht alles rausfischten! Der spannendste Fang des Tages war wohl die Schatztruhe. Diese kleine Holztruhe trommelte in kürzester Zeit alle neugierigen Anwesenden zusammen und verschiedene Vorschläge für den Inhalt wurden herumgereicht. Geld, Gold, Diamanten? Doch schon nach einem kurzen Blick auf die Truhe beginnt einer der Anwesenden breit zu grinsen, und nach einem Kontrollblick ins Innere der Truhe nennt er weiterhin grinsend den Besitzer. Es handelt sich um einen Weinhändler, der von der Geschichte des Jahrtausende alten Weines gehört hat, den man auf einem gesunkenen Schiff im Meer gefunden hat. Damals wurde schnell bekannt, dass dieser Wein sehr von seiner Zeit im Wasser profitiert hatte und dadurch zum unbeschreiblichen Genuss geworden war. Nun wollte dies der Weinhändler wohl ebenfalls ausprobieren, jedoch scheint er das Prinzip nicht ganz verstanden zu haben, da sich in dieser Truhe kein mit Kork verschlossener Wein befand, sondern "Deckeliwii". Da dies eindeutig nicht als Abfall bezeichnet werden konnte, wurde die Truhe an den Fundort zurückgebracht. Der Weinhändler hat wohl nicht damit gerechnet, dass Taucher die Truhe finden, denn der See ist normalerweise für Taucher gesperrt. Nur für diese Reinigungsaktion wird jeweils eine Bewilligung erteilt, da sie ja im Sinne des Naturschutzes durchgeführt wird.

Auch nächstes Wochenende steht bei uns ein Taucherlebnis auf dem Programm: Einige Mitglieder der Tauchgruppe fahren an den Fernsteinsee, und auch dahin werde ich die Gruppe mit der Fotokamera begleiten.

09 September 2007

Zwei kleine Abenteuer

Wieder einmal hatte unsere Familie Glück: Wir hatten insgesamt sechs Tickets für "Tatana - The Show" gewonnen. So machte ich mich also gestern abend zusammen mit meinem Freund und einem Kollegen ganz gespannt auf zum Hauptbahnhof, wo der Anlass stattfand. Damit jeder weiss, wovon ich hier spreche, habe ich das hier heute von www.tatana.ch kopiert:

Tatana - The Show - Sat. 8.9.2007 - Hauptbahnhof Zurich

Was in Holland bereits die DJs Tiesto und Armin van Buuren vormachten – ein abendfüllender DJ-Gig mit Live-Elementen -, treibt die Zürcher Trance-Prinzessin DJ Tatana noch weiter. Am Sa 8. 9. 07 heisst es im Hauptbahnhof Zürich: „Tatana – The Show“. Mit einem spektakuären Mix aus Konzert, Musica, Variété und DJ-Kunst wird die Djane für ein außergewöhnliches Happening sorgen, begleitet von der brandneuen Hybrid-Album „Variete“ (Release: 31. 8. 07 auf Sirup/TBA). Sternenhimmel im Hintergrund, in Glühbirnenschrift steht „Variete“, roter Samtvorhang, das DJ-Pult teilweise im Publikumsbereich, hinter dem DJ die Musiker: ein Pianist, ein Schlagzeuger und Gitarrist. Dunkle Bühne, nach klassischer Trance-Streichermusik und einem Knall erscheint DJ Tatana am DJ-Pult, das auf einen Schlag erleuchtet wird. Tatana mixt die ersten Trance-Beats, danach erzählt ein Moderator den ersten Teil der Geschichte. Ein mix zwischen ihren alten Hits wie „Words“, wird sie auch neue Songs vom Album "Variete" auflegen. Für die Tanzanimation werden diverse Künstler verantwortlich sein. Wie dies aussehen wird bleibt eine Ueberraschung. Nach diesem einzigartigen Konzert, geht`s in der Mainstation weiter mit einer fulminanten DJ-Party bis in die frühen Morgenstunden. Dass die sympathische Djane weiss, was ankommt, hat sie zu genüge bewiesen. DJ Tatana hat den Spagat zwischen Trance und Popmusik gewagt. Und er ist gelungen.


Wir wussten alle drei nicht so recht, was uns erwarten würde. Vor allem, weil wir uns - einfältig, aber wahr - vor dem Anlass kein bisschen darüber informiert hatten, worum es genau geht. Wir wussten wirklich nur, dass DJ Tatana auftritt, und wann es beginnt und wann es aufhört. So liessen wir dummerweise auch unsere übrigen drei Tickets zu Hause liegen, da wir damit gerechnet haben, dass alle Besucher an diesem Anlass gewonnene Tickets haben. (So ist es beim Konzert von Lovebugs gewesen.) Als wir dann vor dem HB standen, fiel uns erst einmal auf, dass diejenigen mit dem gewonnenen Ticket einen separaten Eingang hatten. Das hiess also, dass man auch Tickets hätte kaufen können, und somit hätten wir unsere übrigen drei vielleicht auch noch verkaufen können... Naja, zu spät: Unsere lagen zu Hause auf dem Tisch...

Trotz dieser Ungeschicktheit konnten wir den Rest des Abends noch geniessen und die Show gefiel uns ganz gut. Jeder hatte einen anderen Punkt im Programm, den er gerne weggelassen hätte (zum Beispiel der Transvestit hat meine Kollegen gestört - Männer! *kopfschüttel* -, und mir gefallen im Allgemeinen die Schlagzeugsolos nicht so gut, aber das ist ein Detail), aber alles in allem war die Mischung (abwechslungsreich und ein wenig überraschend) sehr gut gewählt. Obwohl ich solche Musik nur eher selten höre, kannte ich einige der Lieder und bis auf wenige Ausnahmen gefielen mir auch die neuen ganz gut.

Nach dem Konzert stiefelten wir ein bisschen im Niederdorf herum und machten uns danach auf den Heimweg. Zu Hause machten wir noch ein kleines Abendessen und fielen dann müde ins Bett. Heute abend besuchen wir als Abschluss dieses Wochenendes noch die blinde Kuh. Ich bin schon sehr gespannt, wie das wird...

02 September 2007

Neues Layout

So, gestern habe ich nun ein paar Stunden in das Layout meines Blogs investiert. Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man konzentriert an einer Sache ist. Erst musste ich mir den html-Code anschauen und ein wenig ausprobieren, welche Code-Stelle genau für welche Layout-Stelle verantwortlich ist. Dann musste ich naturlich jede geplante Änderung einzeln ausprobieren und in fünf verschiedenen Farben und sieben verschiedenen Grössen anschauen... (Der Farbton des Titelbalkens ist zum Beispiel immer noch nicht so, wie ich ihn haben möchte, aber ich finde den, den ich letztes Mal verwendet habe, einfach nicht mehr!) Hach, irgendwie ist das ja schon immer sehr aufwändig. Und wenn man das Resultat anschaut, ist es noch nicht einmal auffallend schön geworden... Aber immerhin kenne ich jetzt den Code ein wenig und bin beim nächsten Mal schon etwas schneller. Und jetzt muss ich nur noch Ideen sammeln, was ich beim nächsten Mal ändern möchte...

31 August 2007

Berufliche Freizeit

In den letzten beiden Wochen durfte ich gleich an zwei - wenn ich sie jetzt mal so nennen darf - Geschäftsanlässen teilnehmen.

Beim ersten handelte es sich um eine Sommerparty, die von der Chefin meines Freundes organisiert wurde. Sie fand bei ihr zu Hause im Garten statt (tolles Haus und wunderbare Terrasse by the way) und wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter. Wir konnten uns so richtig vergnügen mit Frisbee- und Ping-Pong-Spielen, und weder an den Kochkünsten noch an den Gesprächsthemen des Gastgeberpaares gab es etwas auszusetzen. Wir hatten also alles in allem einen wirklich tollen Abend.

Der zweite Anlass war der sogenannte "Team-Event" meiner Firma. In diesem Fall war jedoch der Anhang nicht eingeladen. Da ich doch noch nicht wirklich lange in diesem Unternehmen arbeite, bot sich mir eine gute Gelegenheit, ein paar Kolleginnen und Kollegen, die ich sonst nur auf dem Gang antreffe, etwas besser kennenzulernen. Auch dieser Abend hat viel Spass gemacht, vor allem natürlich, weil meine Gruppe den grossen Wettbewerb mit Schoggi-Quiz (witzig, aber da haben wir nur eine Banane gewonnen... ;-) ), Olympischem Rätsel (da haben wir anscheinend abgesahnt) und Bingo (oder ists jetzt doch Lotto?) gewonnen hat. Als Preis gabs einen Gutschein für ein Nachtessen in einem lokalen Restaurant, das ich bisher noch nicht kenne. Darauf freue ich mich auch schon...

20 August 2007

Wochenende ade

Das ist ja kaum zu glauben! Schon wieder ist ein Wochenende vorbei und eine ganze Woche liegt vor uns! Naja, immerhin ist der Montag schon geschafft...

Am Sonntag konnte ich mit meiner Mutter und meinem Freund eine Fahrt auf dem Bodensee geniessen. Meine Mutter hatte nämlich bei einem Wettbewerb drei Tickets für einen Brunch auf dem Schiff gewonnen. Wir hatten zwar nicht gerade strahlenden Sonnenschein, aber immerhin hats nicht geregnet. Allerdings hats beim anschliessenden Besuch des Sandskulpturenfestivals in Rorschach doch noch angefangen zu regnen. Und gerade, als wir unser Auto wieder erreichten, hörte es wieder auf! Typisch! :-)

10 August 2007

Erste Schritte

Kürzlich habe ich eine Mail von Muriel bekommen, dass sie neuerdings einen Blog hat. Nun ist sie nicht die erste, die mir eine solche Mail schreibt, und so langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass ich die einzige bin, die noch keinen Blog hat. Also habe ich heute spontan entschlossen, einfach mal einen Test zu machen. Mal schauen, ob ich wirklich regelmässig (also für den Start erst mal mindestens einmal die Woche) hier schreibe. Wenn nicht, dann lass ich es wohl besser bleiben.

Okay, dann lasse ich hiermit den Startschuss knallen!